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Von der Elternarbeit zur Erziehungspartnerschaft

Der Begriff „Elternarbeit” klingt nach Einbahnstraße — als würden Fachkräfte an den Eltern arbeiten. Das Konzept der Erziehungspartnerschaft stellt dieses Verhältnis auf den Kopf: Eltern und Fachkräfte sind gleichberechtigte Partner im Interesse des Kindes.

Warum Erziehungspartnerschaft so wichtig ist

Die NICHD-Studie (National Institute of Child Health and Human Development, 2006) — eine der größten Längsschnittstudien zur frühkindlichen Betreuung — zeigte: Die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita hat einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Kindes. Kinder profitieren am meisten, wenn zu Hause und in der Kita ähnliche Werte und Erziehungsziele verfolgt werden.

Grundprinzipien

1. Gegenseitiger Respekt

Eltern sind die Expertinnen für ihr Kind. Erzieherinnen sind Expert*innen für Pädagogik. Beides ist gleich wertvoll.

2. Transparenz

Eltern sollen wissen, was in der Kita passiert und warum. Keine pädagogische Entscheidung sollte ein Geheimnis sein.

3. Dialogbereitschaft

Regelmäßiger Austausch — nicht nur beim Abholen zwischen Tür und Angel, sondern in geplanten Gesprächen.

Entwicklungsgespräche führen

Das Entwicklungsgespräch ist das Herzstück der Erziehungspartnerschaft. Tipps aus der Praxis:

Herausforderungen ehrlich benennen

Nicht jede Elternbeziehung ist einfach. Sprachbarrieren, unterschiedliche Erziehungsvorstellungen oder desinteressierte Eltern können die Partnerschaft erschweren. Wichtig dabei:


Quellen: